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Pressestimmen

 

„Was für eine Stimme hat dieser Mann. Was für eine Bluesröhre und gleichzeitig welch samtweiches Soulorgan, welch ungeheuere Vielseitigkeit steckt in diesen Stimmbändern… Spiritualität, ja, genau das ist das Stichwort, das zu Big Daddy Wilson passt, der vermutlich mächtigsten Stimme North Carolinas, die durchaus mit der Eric Bibbs vergleichbar ist, im Ausdruck, in der Klangfarbe, auch in der Interpretationsweise der Songs…Big Daddy Wilsons kleine, aber um so feinere Acoustic-Band, bestehend aus den beiden Gitarristen Michael Van Merwyk und Jochen Bens sowie aus Wilson selbst an der Perkussion, schnurrt nur so dahin, ist ein bis in die Fingerspitzen motiviertes und mit fast greifbarer Dynamik zu Werke gehendes Kollektiv, das abläuft wie ein Uhrwerk und doch eine Intensität ausstrahlt, der man sich am liebsten gar nicht mehr entziehen möchte. Wilsons Songs, stehen einerseits dem Roots- Blues nahe, sind aber gar nicht roh und ungeschliffen wie die Kompositionen vieler im gleichen Idiom tätiger und somit vergleichbarer Kollegen, sondern vermitteln immer auch ein gewisses Maß an musikalischer Ästhetik... Ein hervorragendes Ingolstadt-Debüt eines außergewöhnlichen Sängers und Künstlers! (DONAUKURIER - Leitner 2010)

 

Blues-Legende Big Daddy Wilson im Volkshaus Tungendorf

 

Ein höchst unterhaltender Musikstil, der knapp 200 begeisterte Zuhörer ins Tungendorfer Volkshaus lockte.

 

Mit Big Daddy Wilson stand ein prägender Interpret der deutschen Blues-Szene auf der Bühne. Der Künstler, der in den Südstaaten der USA geboren wurde und dort auch seine ersten musikalischen Sporen verdiente, versteht nicht nur optisch die in seiner Heimat entstandene Musik zu vermitteln, sondern bringt vor allem mit seiner Stimme die sentimental-fröhliche Grundintention mit in den kühlen Norden. Auf dem Weg von seinem langjährigen Wohnort in Bremen zu einem Auftritt in Finnland machte er jetzt Stopp in Tungendorf.

 

Mit dem Gitarristen Jochen Benz hatte er einen echten Ausnahme-Musiker mitgebracht, der dem Konzert seinen unvergleichlichen Stempel aufdrückte. So war er einerseits ein einfühlsamer Begleiter für Big Daddy, setzte andererseits mit hinreißenden Soli eigene Akzente.

 

Prädikat: Besser als gut! Dabei ist die Zusammenarbeit noch nicht von langer Dauer: Der Oldenburger begleitet den Bremer seit einem halben Jahr und gerade mal zehn Auftritten. Kennengelernt haben sich die beiden auf den legendären Blues-Sessions in Osnabrück.

 

Mit schwarzem Südstaatenhut, schwarzer Brille, eingehüllt in dezentes Rotlicht zelebrierte Wilson "seinen Blues" Und das im wahrsten Sinne des Wortes, enthielt doch das Programm eine ganze Reihe von Eigenkompositionen.

 

Schade nur, dass er seiner Stimme zunächst Schonung gewährte (für das Konzert in Helsinki ?), extreme Höhen und Tiefen mied. Erst bei den Zugaben gab es dann kein Halten mehr. Sein Liebeslied für seine Frau war allein den Besuch wert.

 

 

Bluesfestival Basel April 2009

Blues Festival Basel April 2009

Der vierte Abend des Bluesfestivals bot zwei Leckerbissen. Mit Big Daddy Wilson kamen die Freunde des ruhigen, ursprünglichen Blues auf ihre Rechnung und die Freunde des wilden und lauten Blues sahen ihre Erwartungen mit der Cla Nett & Lazy Poker All Stars Rhythm ‛n‘ Blues Revue erfüllt. Das Angebot der beiden Sets konnte unterschiedlicher nicht sein und demonstrierte eindrücklich, welche Bandbreite dieser Musik doch inne wohnt und beide Sets boten hohes Niveau und tolle Stimmung. Big Daddy Wilson Wir kannten die beiden Musiker nicht und waren gespannt, wie solch unterschiedliche Musiker an einem Abend zusammenpassen würden. Gelegenheit, sich das Ganze vor dem Konzert anzuhören hatten wir keine, aber es ist schliesslich auch spannend, sich einfach überraschen zu lassen. Zwei Musiker, rein akustisch, Roots Musik - das klang ein wenig nach Pfadfinder, Lagerfeuer - schlimmstenfalls nach gepflegter Langeweile. Weit gefehlt! Zwei Stühle, zwei Männer, eine Gitarre, eine Konga, ein Waschbrett, eine Kazoo und eine samtweiche Stimme. Mehr braucht es nicht, um sich zu auf angenehmste Weise den Wurzeln zurückführen zu lassen. Big Daddy Wilson, alias Wilson Blount und Doc Foss, eigentlich Wolfgang Feld können das Publikum verzaubern. Wilson hat eine markante, kräftige Stimme und er kann singen! Gekonnt setzen Sie auch das Keyboard da ein, wo die Musik etwas weiter weg von den Wurzeln ist und der Drive gut tut (Running on Faith, Alberta, Layla, Before You Accuse Me) . Der Hamburger Pianist Jan Fischer, der mit seiner Band Blues, Boogie Woogie, Ragtime, New Orleans Style, Chicago Blues und Rock 'n' Roll spielt, ist eine gute Wahl. Mit viel Gefühl für die subtile Struktur der letzten Endes eher leisen Töne dieses Duos bringt er genau soviel Drive rein, wie es braucht. Klaus Grosser (harp) war zwar angekündigt, aber offenbar verhindert. Das ist schade, denn wir sind überzeugt, eine Harmonika hätte gut dazu gepasst. Das Repertoire spannt den Bogen von Gospelsongs bis zu modernen Bluestiteln, Texas Boogie und die beiden Musiker überzeugen in jedem Genre. Mit Brother Blood führten sie das Publikum sozusagen hinter die Wurzeln des Blues zurück, ein beeindruckendes Stück afrikanischer Musik, total reduziert auf einen ganz einfachen Rhythmus mit einem Text über die Erkenntnis, dass in uns allen das gleiche Blut fliesst. Mäuschenstill gab sich das Publikum diesem Stück hin. Herausragend auch der Klassiker Summertime, ein brandneuer Liebessong Waiting on You. Wer Gelegenheit hat, diese Beiden zu hören, sollte es nicht verpassen. Sehr empfehlenswert!

 

 

 

 

 

BERICHT IM BLUESFORUM von Klaus Stachuletz

Hallo,

ich war mit der Erwartungshaltung hingefahren, schönen alten traditionellen Blues im Stil von Robert Johnson, Sonny Boy Williamson etc. zu hören.

Weit gefehlt - es kam ganz anders: dafür aber umso besser!

 

Die Musik ist schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Blues, Gospel, Geschichten erzählen und Folk, viele Stücke in Moll mit einem getragenen, teilweise eigentümlich schleppenden Groove.

 

Big Daddy Wilson ist eine echte Kante, so wie man sich einen farbigen Sänger vorstellt. Und die Stimme ist mächtig und beeindruckend. Ausnahmsweise spielt er mal NICHT Harp

Dafür aber ganz ausgezeichnet Cajon, Conga und Waschbrett und Hi-Hat.

 

Mit dem Cajon erzeugt er einen kräftigen, klaren Groove mit fettem Bass, ohne große Schnörkel oder Wirbel etc.. Und er zeigt , wie überaus variantenreich man mit nur einer Conga spielen kann.

 

Big Daddy ersetzt mit seinem Spiel quasi eine komplette Rhythmus-Section.

Big Daddy der ideale "Sideman", der weitere Mitmusiker entbehrlich macht.

Oft meint man, bei seinem Spiel sogar eine zweite Gitarre zu hören.

 

Besonders gut gefallen haben mir die langsamen, getragenen Songs mit melancholischer Stimmung und interessanten Moll- und 7-er-Akkorden etc.

Dazu Big Daddys Gesang - Spitze!!!

 

Ich kann jedem nur empfehlen, sich solch ein Konzert zu gönnen, wenn Big Daddy in der Nähe sein sollte.

 

 

DAUERPOWER MIT WILSON BLOUNT

AMERIKANER ÜBERZEUGTE MIT BAND IM ÜBERFÜLLTEN "MUDDY"

Die Norddeutsche

Vegesack (iek) Was man bei Blueskonzerten im KITO oftmals schmerzlich vermisst, eine Stimmung, bei denen der berühmte Funken ins Publikum überspringt, im "Muddy" ist das längst kein Thema mehr.

 

BLOUNT RISS ALLE VOM HOCKER, SPIELTE VOR VOLLEM HAUS

Bremer Anzeiger

Vegesack (iek) Hut, Sonnenbrille und ein Lächeln im Gesicht, das sofort anzieht. Wilson Blount Sänger, der am vergangenen Sonnabend in Vegesack, den vielen Bluesfans einheizte, kann nicht nur freundlich sein, er hat auch eine Stimme, die es in sich hat.

 

AMERIKANISCHER BLUES DER EXTRAKLASSE

Weser-Kurier

Vegesack . Mit schwarzer Sonnenbrille, schwarzem Hut, die Hände lässig in den Hosentaschen betrat am Freitag Abend ein Musiker die Bühne des Muddys, der wie kein Anderer das Gefühl, den Sound und das gewisse etwas des amerikanischen Blues und Soul repräsentierte.

 

PREACHER-MAN MIT CREDO: DIE LIEBE IST KOSTBAR

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

HILDESHEIM. Der Mann hat Soul. Schon sein Auftreten ist makellos. Big Daddy Wilson in der Bischhofsmühle, alles schwarz. Sein eleganter Anzug, die Sonnenbrille, der Stetson, die lackierten Schuhe, die Haut, die Stimme. Nur nicht seine goldenen Ringe, sein strahlendweißes Grinsen.

 

ALS OB DIE ENGEL SINGEN

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Hildesheim: Den Beinamen „Big Daddy“ trägt Wilson Blount nicht von ungefähr: Mächtig wölbt sich sein Körper über der Conga, die seine großen Hände mit viel Gefühl bearbeiten. Big Daddy Wilson ist beides, kraftvoll und zart zugleich. Mit ihm setzte die zweite Jazztime-Gala gleich zum Auftakt einen gänzlich anderen Akzent als der Vorabend: Keine lauten Avantgarde-Exzesse mehr, sondern eine gefühlvolle Rückbesinnung auf die Ursprünge des Blues.

 

 

BLUES PULSIERTE HEFTIG IM HANSESAAL

Regional-Nachrichten

Lünen. Das Blues-Light-Festival am Freitag im Hansesaal hatte es wieder in sich. Dafür sorgten nicht nur die hochkarätigen Musiker, sondern auch ein glänzend aufgelegtes Publikum, das bereits beim Auftakt mit Songs der alten Blues-Schule verwöhnt wurde - von Big Daddy Wilson.

 

VIRTUOS: BLUES-LIGHT GING UNTER DIE HAUT

Lünen: ...mit Big Daddy Wilson ...wurde der Jazzabend im Hansesaal zu einem virtuosen und glanzvollem „Blues-Light“.

 

That´s Live am Freitag

Big Daddy Wilson und Doc Fozz,die beiden werden mir in Erinnerung bleiben.
Den Pressetext, von wegen „Ausstrahlung der sich keiner entziehen kann“ und so...
Na ja, kennt man ja solche Werbetexte. Als die beiden dann am Freitag um 18:00 in Borken ankamen, dachte ich mir o.k., nett sind sie, sehr sympathisch sogar. Der Soundcheck war auch schon sehr vielversprechend. Doch was dann ab 21:00 auf der kleinen Bühne abging ..., wie soll ich es beschreiben??? Wer nicht da war hat echt was verpaßt und wer da war erlag dem Zauber. Die Wirkung? Gänsehaut, verträumte Augen, ein Lächeln auf den Lippen. Der Mann aus North Carolina und der Mann aus Billerbeck, eine Mischung die durch ihre Gegensätze perfekt harmonierte und begeisterte. So ein buntes Publikum wie am Freitag abend im Cuba Libre hab ich selten erlebt. Die 70 jährige die fröhlich lächelnd im Takt mit dem Kopf nickte , der 5 jährige Junge der mit grossen Augen und offenem Mund direkt vor der Bühne stand, die Teenies die jedes Lied zu kennen schienen alle waren fasziniert von Mr. Willsons gewaltiger ausdrucksstarken Stimme und der markanten Begleitung durch Doc Fozz. Kein Wunder das es immer voller wurde, selbst in den Pausen wollte kaum jemand das Lokal wechseln und alle die es noch irgendwie schafften sich rein zu quetschen zeigten nach den ersten Takten die gleichen Symptome: Gänsehaut, verträumte Augen, ein Lächeln auf den Lippen.
Ja, auch ich bin dem Zauber erlegen.

(Borken)

 

 

Big Daddy Wilson & Doc Fozz bieten Rhythm´n´Blues vom Allerfeinsten

Kostbarkeiten, mitreißend und voller Gefühl

 

• Meine Güte, sind die beiden gut! Rhythm' n' Blues vom Allerfeinsten boten Big Daddy Wilson und Doc Fozz am Freitagabend im Panoptikum: Wilson, weil seine Stimme und sein Rhythmusgefühl ihn eigentlich schon längst hätten berühmt machen sollen. Und mit Doc Fozz hat er einen Gitarristen an seiner Seite, der seiner Westerngitarre die sanften Bluesklänge genauso mitreißend entlockt wie die schnelleren Rhythmen. Spätestens bei einem Dreier-Set mit Eric Clapton-Stücken - unter ihnen das wunderbar "Leila" - war klar, warum Wilsons Stimme als "unter die Haut gehend" angekündigt war. Überhaupt nichts gegen Clapton, aber diese Fassung von Leila war konkurrenzfähig.

"Cool" war durchweg nur Big Daddy Wilsons äußere Schale mit tiefschwarzer Sonnenbrille und elegantem Herrenhut, nicht seine Musik. Er bestrickte nicht nur mit seiner wunderbar sonoren Südstaatenstimme, sondern auch mit einem faszinierenden Rhythmusgefühl auf Bongos und Schlagzeug-Becken. Und natürlich mit der Auswahl der Titel: Kostbarkeiten wie "Sometimes I feel like a motherless child" und Bob Dylans "Don't think twice, it's all right" wurden da gehört. Mit jener Zeile, die klar macht, wie weit eine Frau in den Weiten Amerikas bei einem Mann gehen durfte, bevor dieser sich mit einem fernab gesungenen Abschiedslied aus dem Staub machte: "I gave her my heart, but she wanted my soul!"

Natürlich ging da gar nichts ohne Zugabe, die noch einmal ordentlich unter die Haut ging: Otis Reddings "Sitting on the dock of the bay". Eine der Hymnen aller Arbeitslosen, die ihr Schicksal entspannt zu tragen wissen. Das passte gut zu "Summertime and the living was easy - your father is rich, and your mother is good looking" - muss ja nicht sein mit dem Sozialneid.Und für die zweite Zugabe packten Big Daddy Wilson und Doc Fozz ihre Kazoos aus. Die Dinger klingen mit ihrem schnarrenden näselnden Sound doch immer ein bisschen lustig. Nicht die schlechteste Stimmung, um noch gemütlich ein Bier zu trinken und ziemlich guter Laune nach Hause zu gehen.

( WA 16.09.07)