Blues Company (Jug./Jam./P/D)

 

Blues Company
Deutschlands langlebigste und erfolgreichste Blues Band mit der brandneuen CD auf Tournee !
Ain’t Givin‘ UP

Die Blues Company – Pioniere, Perfektionisten und Preisträger

Eigentlich war der 21. Mai 1976 kein wirklich außergewöhnlicher Tag. In Marokko wurde der spätere Langstreckenläufer Abderrahim Goumri geboren, in England Stuart Bingham, der einmal als Snookerspieler eine gewisse Bekanntheit erlangen sollte. Das Wetter in Deutschland war mit durchschnittlich 13,4 Grad ziemlich durchschnittlich für diese Jahreszeit, im Bundesgesetzblatt wurde das Gesetz über die Pockenschutzimpfung veröffentlicht und in den Charts belegte ABBA mit "Fernando" den Spitzenplatz.

Für die deutsche Musikszene aber war dieser 21. Mai 1976 ein Tag, der für die nächsten vier Jahrzehnte von Bedeutung sein sollte: Zum ersten Mal stand die in Osnabrück gegründete Blues Company auf der Bühne - schon damals mit Todor "Tosho" Todorovic als Lead-gitarrist und Sänger. Es war die Geburtsstunde der erfolgreichsten und langlebigsten deutschen Bluesband, die über 40 Jahre später und allen kurzlebigen Trends zum Trotz noch immer und weit über Deutschlands und Europas Grenzen hinaus ihre unverwechsel-baren musikalischen Duftmarken setzt.

Seit nunmehr 43 Jahren stehen sie nun auf der Bühne, haben rund 4000 Auftritte in 14 Ländern gespielt und 30 Alben veröffentlicht – diese Zahlen der Blues Company sind durchaus beeindruckend und machen deutlich, dass die Musiker um Mastermind Todor Todorovic den Blues in Deutschland ganz entscheidend geprägt haben. Doch noch viel beeindruckender als diese nackten Zahlen ist die Art und Weise, wie Todorovic, denn alle Welt nur „Tosho“ nennt, den Blues mit seinen Mannen auf der Bühne zelebriert. Toscho lässt die Gitarre bei seinen perlend-eleganten Läufen fliegen, seine unverwechselbare Stimme gibt den Songs ihren markanten Ausdruck. Die Musiker sind Pioniere, Perfektionisten und Preisträger der deutschen Bluesszene. In Ihren Regalen stehen hochkarätige Auszeichnungen wie der „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ oder der „Blues Louis“ verliehen vom SWR.

«Blues at its best» verspricht die Band bei ihren Konzerten. Im bewährten Blues Company-Stil mix präsentiert die Band knackigen Chicago-Blues mit blitzenden Gitarrensoli, anrührende Balladen, eine Prise Soul, wiegende Jazz-Grooves und viel Spaß. Die mitreißende Musik wird zu 100 Prozent in Eigenarbeit hergestellt. „Musik und Entertainment pur“ heißt es im Programm.

Seit 43 Jahren ist die Blues Company als feste Größe im Bluescircus unterwegs. Wahnsinn ! ...dieses ist nur zu erreichen, indem man sich immer wieder sagt: "Nur nicht aufhören, komme was da wolle ! "  …und genau so heißt das neue Album der Band auf CD und Doppel-LP: "Ain´Givin´Up" !

Auch im Tourgepäck hat die Band die „Limited Jubilee Edition“ von 2018, eine 5 CD Sammlerbox mit 2 bisher unveröffentlichen CDs . Neben Titeln von der neuen CD „Ain’t Givin‘ Up“ präsentiert die Blues Company bei jedem Konzert natürlich auch ein “Best of…“ Programm mit den beliebtesten Titeln aus den vergangenen vier Jahrzehnten.

 

Todor „Tosho“ Todorovic

– Mit Herzblut auf der Bühne und im Hörsaal

Der markante Kopf der Blues Company wurde als Sohn jugoslawischer Eltern, die nach dem II. Weltkrieg in die Bundesrepublik geflohen waren, 1951 in Lingen im Emsland geboren. Tosho wuchs daheim schon mit Musik auf und entdeckte früh seine Liebe zum Blues.

Zunächst studierte Tosho allerdings Klassische Musik. Eine andere Art des Musikstudiums gab es schließlich seinerzeit nicht, was nicht zuletzt zu Tosho Todorovics heutigem Engagement als Dozent am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück beigetragen haben dürfte. Hier können die Studierenden neben einem Bachelor in Klassik, Jazz, Musical, Elementarer Musikpädagogik oder Vokalpädagogik auch einen Abschluss in Popularmusik machen – und von Todorovic nicht nur alles über Virtuosität am Instrument und Kreativität beim Songschreiben lernen, sondern auch in den anderen Bereichen des Musik-Business von den Erfahrungen des Profis profitieren.

Nicht nur bei seiner Arbeit als Hochschul-Dozent blickt Tosho Todorovic über den Tellerrand seines musikalischen Wirkens hinaus, auch über ein bürgerschaftliches Engagement in seiner Heimatstadt Osnabrück setzt er seine Bekanntheit und seine Verbindungen für vielfältige soziale Zwecke ein, organisiert Benefiz-Veranstaltungen und unterstützt viele wohltätige Events und Einrichtungen. Für dieses Engagement wurde der Kopf der Blues Company 1993 mit der Bürgermedaille der Stadt Osnabrück und 2012 mit dem Kulturpreis des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land geehrt.

Als Vollblut-Musiker ist Tosho Todorovic Weltbürger und für die Auftritte mit der Blues Company viel unterwegs. Neben den klassischen englischsprachigen Blues-Heimatländern gilt sein Interesse dabei schon seit langen Jahren verstärkt Osteuropa. Und sowohl in Ungarn als auch in Polen oder sogar in Sibirien passiert es ihm immer wieder, dass er von professionellen jungen Blues-Gitarristen angesprochen und ausdrücklich als Vorbild bezeichnet wird. Da wurde 2012 eine anstrengende zwölftägige Russland-Tournee mit zehn Konzerten gemeinsam mit dem Blues-Company-Kollegen Mike Titre und russischen Musikern trotz 14.000 Kilometern in Flugzeugen, der Transsibirischen Eisenbahn und im Bandbus durch fünf Zeitzonen zu einem unvergesslichen Vergnügen. Und die Fans nicht nur in Russland dürfen sich auf viele weitere Konzerte der erfolgreichsten und fleißigsten deutschen Blues-Band freuen – Tosho & Co. leben schließlich für den Blues …

 

Blues Company: ”Ain’t Givin’ Up“

Mit über 40 Jahren unterwegs in Sachen Blues gehört die Blues Company zu den Wegbereitern des Blues in Deutschland und zu den dienstältesten aktiven deutschen Bands überhaupt.

Diverse hochkarätige Auszeichnungen wie ‚Jazz Award‘ (Bundesverband der phonographischen Wirtschaft), „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ für mehrere Produktionen, “Blues Louis“ (verliehen vom SWR) bis hin zum “Lifetime Award“ (BiG - Blues in Germany) für Todor „Tosho“ Todorovic zeugen von der Qualität der Combo.

Die Alben der Blues Company werden von Experten der klanglich maximal verwöhnten High-End-Fraktion im HiFi-Bereich mit schöner Regelmäßigkeit verwendet, wenn die Brillanz und Leistungsfähigkeit der edelsten Boxen und der feinsten Verstärker-Technik eindrucksvoll vorgeführt werden sollen…

Schaut man sich den Tourplan der Osnabrücker an, wird schnell deutlich: Diese Band kann man in unterschiedlichen Konstellationen live erleben. Da wären zunächst „die kahlen Köpfe der Blues Company“, wie die Gitarristen und Sänger Tosho Todorovic und Mike Titré ihre Duogigs selbstironisch ankündigen, sodann das reguläre Quartettformat mit Bassmann Arnold Ogrodnik und Drummer Florian Schaube, das bei Bedarf um die Fab. BC Horns, Uwe Nolopp (Trompete) und Volker Winck (Saxophon) zum Sextett aufgestockt werden kann, sowie last, but not least die achtköpfige XXL-Variante mit den beiden Soul Sistaz Seda Devran und Maria Nicolaides. Und eben diese Bandbreite des musikalischen Schaffens der Formation um Bandleader Todorovic spiegelt auch das neue Studioalbum “Ain’t Givin’ Up“ wider, das am 25. Januar 2019 erschienen ist: vom Opener und Titelsong mit Horns, Sistaz und zusätzlichen Hammond-Sounds von “very special guest“ John Hondorp bis zur Duo-Akustiknummer “Precious Lord“, mit der das Album ausklingt.

Dass Band wie Label großen Wert auf exzellente Klangqualität legen, dürfte sich nach gut drei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit inzwischen herumgesprochen haben. Dabei ist beiden wichtig, auf Tonträgern möglichst nahe an die Dynamik des Bühnensounds bei Konzerten heranzukommen. Und so wurde auch dieses Album wieder überwiegend live im Studio eingespielt, denn das dadurch gewonnene Element der Interaktion der Musiker ist für Todorovic allemal wichtiger als der Tick Perfektion, den man vielleicht bei dem ansonsten üblichen Verfahren gewinnen könnte, sämtliche Instrumentalspuren einzeln aufzunehmen. Auf den Punkt brachte er dies anlässlich der Veröffentlichung der 2013er-Scheibe „X-Ray Blues“ in einem Interview mit dem Fachmagazin bluesnews mit den folgenden, ebenso drastischen wie eindeutigen Worten: „Scheiß der Hund drauf – es muss leben!“ Und da dieser Ansatz sich besonders gut in der „Mühle der Freundschaft“ realisieren lässt, spielte man auch dieses Album wieder unter der bewährten Regie von Marcus Praed in dessen Bad Iburger Tonstudio ein, das nicht nur in der Bluesszene einen hervorragenden Ruf genießt.

Auf der Tracklist finden sich neben acht stilistisch abwechslungsreichen Eigenkompositionen aus der Feder von Todorovic und/oder Titré zudem Covers von Bobby Troups “Route 66“, Hoagy Carmichaels “Georgia On My Mind“ sowie Thomas A. Dorseys bereits erwähnter Gospelnummer “Precious Lord“. „Das sind drei Titel aus unserem Liverepertoire, die einfach einmal aufgenommen werden mussten“, begründet Todorovic die Auswahl gerade dieser drei Standards. Bei den eigenen Songs reicht das Spektrum vom Partykracher “One Shot“ über das „balkaneske“ Instrumental “Balsha’s Dream“ bis zu sozialkritischen Nummern wie “Guns“, das die tödlichen Folgen des weitgehend unkontrollierten Schusswaffenbesitzes in den USA thematisiert, oder “The News“, in dem es um die mediale Reizüberflutung geht, der man heutzutage ausgesetzt wird. Außer auf CD wird dieses „Meisterwerk norddeutscher Tonkunst“ (O-Ton Todorovic) auch als Doppel-LP mit 45 rpm sowie als High-Resolution-Download verfügbar sein.


Line-Up:
Todor "Tosho" Todorovic (Jugoslawien): Gitarre, Gesang
Mike Titre (Karibik): Gitarre, Bluesharp, Bass, Gesang
Arnold Ogrodnik (Polen): Bass, Orgel
Florian Schaube (Deutschland): Schlagzeug, Percussion

& the Fabulous B.C. Horns:
Uwe Nolopp (Deutschland): Trompete, Flügelhorn
Volker Winck (Deutschland): Saxophon

& the Soul Sistaz:
Maria Nicolaides (Zypern)
Seda Devran (Türkei)